Hugo-von-Trimberg-Volksschule Niederwerrn

 
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Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg!!

Kinder sagen HALLO AUTO  – eine Aktion des ADAC an Bayerns Schulen.

 Am Donnerstag 15.10.09, bekamen die 5a G und 6a G Besuch von zwei Verkehrserziehern des ADAC.

Eine Situation, wie sie auf unseren Straßen leider immer wieder vorkommt: Ein Kind läuft auf die Straße, wird von einem Auto erfasst und bleibt verletzt liegen. Damit dieser Fall immer seltener eintritt, ist der ADAC Nordbayern im laufenden Schuljahr in den vier nordbayerischen Regierungsbezirken unterwegs. Am Donnerstag, den 15.10.09, waren die Verkehrserzieher auch an der Hugo-von-Trimberg Schule in Niederwerrn.

 Die Kinder wachsen in einer mobilen Welt auf und sind fast täglich mit dem Auto unterwegs. Trotzdem können sie die Risiken, die das Auto mit sich bringt, oft nur unzureichend abschätzen. Getreu dem Motto „aus Erfahrung wird man klug“, wirkt der ADAC deshalb bewusst auf die individuelle Erlebniswelt der Kinder ein.

In zwei Schulstunden haben die Schülerinnen und Schüler daher Gelegenheit, reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben.

 Im ersten Teil lernen die Kinder, dass selbst ein  Mensch nicht aus vollem Lauf auf der Stelle zum Stand kommen kann. Daraus wird dann gemeinsam mit den Moderatoren die Lehrformel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ erarbeitet, die sich fortan wie ein roter Faden durch die weiteren Übungen zieht. Die Erfahrungen, die die Kinder nun an sich selbst gemacht haben, gilt es nun auf das Auto zu übertragen. Durch das Aufstellen von Pylonen soll der Anhalteweg geschätzt werden. Die Kinder liegen weit daneben und sind geschockt als der Versuch durchgeführt wird und das Ergebnis klar wird: Das Auto braucht bei 50 km/h mehr als 30 m bis es endgültig steht!

 Im letzten Teil des Verkehrserziehungsunterrichts wird den Mädchen und Buben diese ganze Aktion aus der Sichtweise des Fahrers deutlich gemacht. Die Kinder erlebten,  auf dem Beifahrersitz angegurtet, auf ein Flaggensignal hin eine Vollbremsung aus einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Ein eindrucksvolles Erlebnis mit der Einsicht, dass Anschnallen im Auto eine wichtige Sicherung ist. Die 10- bis 11- jährigen Schüler sind von dieser spielerischen und praxisnahen Form des Verkehrsunterrichts natürlich begeistert. Reaktionen wie „voll cool“ und „echt super“ waren von daher an der Tagesordnung.

So hatte dieser Tag nicht nur verkehrserzieherische Funktion, sondern begeisterte alle Schülerinnen und Schüler.